Kryptoautomatisierter Handel

Schwache Hände

Nach dem Anstieg auf ein neues Bitcoin-Allzeithoch im März schienen die Märkte wochenlang ohne Dynamik zu sein. Neue Katalysatoren wie die Zulassung eines Ethereum-ETF erscheinen sehr unwahrscheinlich. Die Einführung neuer Bitcoin und Ethereum-ETFs in Hongkong haben keine nennenswerten Umsätze erzielt.

Die mit Spannung erwartete Ankündigung des Eigenlayer-Tokens im Ethereum-Ökosystem löste mehr Enttäuschung als Begeisterung aus. Auf der anderen Seite haben die zunehmenden Maßnahmen der US-Regierung gegen Krypto-Datenschutztechnologien und dezentrale Finanzplattformen die Marktteilnehmer an die große bestehende rechtliche und regulatorische Unsicherheit erinnert.

Der Start des Bitcoin ETF hatte viele Fragen aufgeworfen. Eine davon war: Werden ETF-Inhaber Hodl-Gläubige sein, die langfristig kaufen? Oder werden sie ihre Positionen gleich beim ersten Mal in Schwierigkeiten schwächen? Allein die ETF-Abflüsse in Höhe von 564 Millionen US-Dollar am Mittwoch dieser Woche geben eine klare Antwort auf diese Frage. Nicht jeder kann die Volatilität ertragen, an die sich Krypto-Händler gewöhnt haben.

Andererseits ist der Rückgang von Bitcoin unter 60,000 USD für kampferprobte Marktteilnehmer, die das schon einmal erlebt haben, kein großer Grund zur Sorge. Die niedrigen 50,000 USD werden von technischen Analysten schon seit einiger Zeit als „Bullenmarkt“-Rückgangsbereich angesehen. Das Sprichwort „Sell in May, go away“ kommt nicht von ungefähr, da sich die Marktteilnehmer auf einen ruhigeren Sommer der Akkumulation vorbereiten.

In der Zwischenzeit möchte Morgan Stanley seinen 15,000 Brokern erlauben, ihren Kunden Bitcoin-ETFs zu empfehlen. Die vierte Halbierung hat auch die Emissionsrate von Bitcoin reduziert. Auch wenn sich ein Ethereum-ETF verzögern könnte, wird er nicht verschwinden. Die bisherigen ETF-Anträge von Blackrock haben eine Erfolgsquote von 4 %. Vielleicht liegen die größten Risiken auf der rechtlichen Seite. Aber dieser Kampf geht weiter, er wird von großen Krypto-Playern wie Consensys, Coinbase und Uniswap angeführt, die einen großen Teil der Branche repräsentieren. Sie verfügen über erhebliches Fachwissen und Kapital. Am wichtigsten ist, dass die SEC ihre Fälle in rasantem Tempo verliert. Ihr Versuch, Politik durch Durchsetzung zu machen, ist nicht verfassungsmäßig.

In der Zukunft liegen noch viele weitere Katalysatoren für Auf- und Abwärtsbewegungen. Die Hauptfrage ist nicht, ob der Bullenmarkt anhält, sondern vielmehr, wann.

 

 

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